Eine Untersuchung hat 236 Studierende eines Datenbankkurses danach gefragt, wie sie künstliche Intelligenz beim Lernen einsetzen. Erhoben wurde beides: wie häufig sie solche Programme nutzen und für wie viele verschiedene Lernaufgaben.
Am deutlichsten hing die Nutzung mit dem Verhalten beim Hilfesuchen zusammen – und dort besonders mit der Hemmung, überhaupt um Hilfe zu bitten. Wer das Fragen für sich als Zumutung erlebt, gab häufigere Nutzung an und nannte mehr Aufgaben, für die er ein solches Programm einsetzt. Die Zielorientierung der Befragten erklärte weniger und blieb über die gerechneten Modelle hinweg unbeständig.
Die Arbeit stützt sich durchwegs auf Selbstauskünfte; was die Studierenden tatsächlich getan haben, wurde nicht erhoben. Ihr Schluss lautet, dass das Hilfesuchen mitgedacht werden muss, wo Lernumgebungen mit solchen Programmen gestaltet werden.
Für die Region
Für eine Schule oder einen Lehrbetrieb hier heisst das vor allem: Wo das Fragen leichtfällt, verschiebt sich vermutlich weniger davon an ein Programm – die Arbeit legt diesen Zusammenhang nahe, belegt seine Richtung aber nicht.