Sprachmodelle handeln zunehmend im Auftrag von Menschen: Sie schreiben E-Mails, kaufen Lebensmittel ein, reservieren Tische. Bequem ist das. Eine wissenschaftliche Arbeit fragt, was es mit den Menschen macht, wenn diese auch Entscheidungen abgeben, die sie als Person kennzeichnen.
Der Befund steht in ihrem Titel: Wo Agenten auf Sprachmodellbasis für Menschen wählen, fallen deren Entscheidungen weniger unterscheidbar und weniger vielfältig aus. Grundlage ist der Zusammenfassung zufolge eine gross angelegte Feldstudie.
Wie viele Personen daran mitwirkten, was als Wahl gezählt wurde und wie deutlich der Unterschied ist, steht dort nicht. Damit bleibt eine Richtung, kein Mass.
Für die Region
Wer im Verein oder im Kleinbetrieb Anfragen, Einkäufe und Reservationen an einen Assistenten abgibt, sollte damit rechnen, dass die Ergebnisse einander ähnlicher werden als die Leute, die sie in Auftrag gegeben haben.