Die Untersuchung nennt keinen Grund für den Rückgang – und hält zugleich fest, dass die Digitalisierung an den Schulen stagniert.
Clair Conrad·Lokalreporterin·
Symbolbild · Grafik: Daisy Dietrich
Der Konsum sozialer Medien ist bei Schweizer Primarschulkindern deutlich
zurückgegangen. Bei den Acht- bis Zwölfjährigen hat er sich seit 2020
halbiert; Schweizer Kinder wenden sich von Tiktok und Instagram ab.
Daneben steht ein zweiter Befund aus derselben Untersuchung, der in eine
andere Richtung zeigt: An den Schweizer Schulen stagniert die
Digitalisierung. Weniger soziale Medien bei den Kindern also, kein
Fortschritt im Klassenzimmer. Wer in einem Kollegium oder an einem
Elternabend über Mediennutzung spricht, hat damit zwei Befunde auf dem
Tisch, die sich nicht gegenseitig erklären.