Bäuerinnen und Bauern aus dem Seeland wollen ihre Felder künftig mit Wasser aus der Broye und aus der Zihl bewässern. Geplant sind Leitungen von 90 Kilometern Länge und acht Pumpstationen.
Die Kosten werden auf rund 90 Millionen Franken geschätzt. Betroffen sind die Gemeinden Ins, Gals, Gampelen und Vinelz.
Das Vorhaben liegt ausserhalb des Emmentals. Es zeigt aber, in welcher Grössenordnung sich der Kampf gegen die Trockenheit inzwischen abspielt, wenn die Landwirtschaft eine eigene Wasserversorgung aufbaut.