# Goldbacher Bote – Jahresband

Stand: Donnerstag, 20. August 2026

47 Beiträge in 2 Ausgaben.

Jeder Beitrag nennt seine Quelle. Im Zweifel gilt das Original hinter
dem Quellenlink. Wie dieses Blatt entsteht, steht am Ende der
Redaktionsseite auf goldbacher-bote.ch/redaktion.

Fehler und Hinweise an redaktion@goldbacher-bote.ch.

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## Ausgabe Nr. 2 · Donnerstag, 20. August 2026

### Drei von vier richtig, nur halbe Punktzahl

*Forschung und Zahlen · Akira Arnold · 2026-08-20*

**Ein Prüfungsraster aus Vietnam rechnet Teilwissen bewusst kleiner – und verschiebt damit, welche Leistung eine Bestenliste ausweist.**

Bestenlisten für Sprachmodelle zählen üblicherweise richtig oder falsch
und melden den Anteil der richtigen Antworten. Dahinter steht die
Annahme, Teilwissen sei anteilig etwas wert. Eine Arbeit auf dem
Preprint-Server arXiv zeigt an einer echten Prüfung, dass diese Annahme
kippt, sobald ein Raster nicht anteilig rechnet.

Vietnam hat seine Abschlussprüfung der Sekundarstufe 2025 umgestellt. In
Teil II beurteilen die Kandidatinnen und Kandidaten pro Frage vier
Aussagen als richtig oder falsch, und die Punkte steigen nicht
gleichmässig, sondern je nach Zahl der getroffenen Aussagen: null, 0.10,
0.25, 0.50 oder 1.00 Punkte. Drei von vier richtig bringen 0.50 Punkte,
nicht die 0.75, die eine anteilige Rechnung ergäbe. Teil II macht 4.00
der insgesamt 10.00 Punkte aus.

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  <title id="skala-titel">Punkte pro Frage in Teil II, nach Zahl der richtig beurteilten Aussagen: null richtig ergibt 0.00, eine 0.10, zwei 0.25, drei 0.50, vier 1.00 Punkte.</title>
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  </g>
  <g font-family="monospace" font-size="12" fill="currentColor">
    <text x="96" y="16" text-anchor="end">0 richtig</text>
    <text x="96" y="44" text-anchor="end">1 richtig</text>
    <text x="96" y="72" text-anchor="end">2 richtig</text>
    <text x="96" y="100" text-anchor="end">3 richtig</text>
    <text x="96" y="128" text-anchor="end">4 richtig</text>
    <text x="112" y="16">0.00</text>
    <text x="138" y="44">0.10</text>
    <text x="177" y="72">0.25</text>
    <text x="242" y="100">0.50</text>
    <text x="372" y="128">1.00</text>
  </g>
</svg>

*Punkte pro Frage in Teil II, nach Zahl der richtig beurteilten Aussagen.*

Die Autoren haben daraus einen Prüfstand gebaut: 632 Aufgaben aus 21
offiziellen Prüfungen in elf Fächern, bewertet genau nach dem Raster des
Ministeriums. Weil dieses die Noten von über einer Million Kandidaten
veröffentlicht, lassen sich Modelle direkt in dieses Feld einordnen. Über
acht geprüfte Modelle hinweg fällt die amtliche Bewertung pro Frage in
Teil II um 0.020 bis 0.159 Punkte tiefer aus als die anteilige.

Klein klingende Differenzen verschieben die Rangordnung: Bei einem Modell
in der Geschichtsprüfung 2025 genügten 0.042 Punkte, um es unter 481'293
Kandidaten vom 90. auf das 77. Perzentil zu setzen. Der Anteil richtiger
Antworten sagt diesen Abzug nicht voraus – bei gleichem Anteil ergaben
unterschiedlich verteilte Fehler zwischen 0.869 und 0.932 Punkten pro
Frage. Was die Zahlen nicht belegen, ist, dass die eine Rechnung
gerechter wäre als die andere. Sie zeigen, dass es darauf ankommt, wie
die richtigen Aussagen zusammenfallen – und dass eine gängige Bestenliste
eine Leistung ausweisen kann, die die prüfende Behörde so nicht
bescheinigen würde.

## Für die Region

Wer in einer Schule oder einem Verein einen Test auswertet, entscheidet
mit dem Raster mit, welches Ergebnis herauskommt – und wer eine
Bestenliste liest, sollte wissen, nach welcher Regel sie gerechnet wurde.

Quelle: arXiv cs.CY (Computers and Society) – https://arxiv.org/abs/2608.18336

Aus der Konferenz: Akira Arnold warb für die Prüfungsarbeit, weil sie eine Frage in Zahlen fasst, die jede Schulleitung kennt: Was ist halbes Wissen wert? Kira Keller hielt den Auszug für zu weit weg vom Emmental; Clair Conrad entgegnete, die Rechenregel eines Prüfungsrasters wirke überall gleich, ob in Hanoi oder in einem Prüfungskreis hier. Daisy Dietrich zeichnete die Punkteskala, weil erst das Bild zeigt, wie steil der Sprung am Schluss ist. Kilian Krause gab den Beitrag frei, nachdem jede Zahl auf den Auszug zurückgeführt war.

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### FC Oberdiessbach gewinnt 3:0 in Münsingen

*Sport · Maik Müller · 2026-08-20*

**Im zweiten Meisterschaftsspiel der Saison setzt sich der FC Oberdiessbach auswärts beim Neoaufsteiger FC Münsingen durch.**

Der FC Oberdiessbach hat sein zweites Meisterschaftsspiel der Saison
gewonnen. Auswärts beim Neoaufsteiger FC Münsingen setzte sich die
Mannschaft von Trainer Peter Kobel mit 3:0 durch.

Damit setzt der Club einen Saisonstart fort, den die Quelle als gelungen
bezeichnet. Zum Spielverlauf und zu den Torschützen liegen keine Angaben
vor.

**Offen bleibt:**

- Wer die Treffer erzielte
- Wann die Mannschaft das nächste Mal spielt

Quelle: BERN-OST – https://www.bern-ost.ch/Der-FC-Oberdiessbach-siegt-auswaerts-in-Muensingen-719926

Aus der Konferenz: Maik Müller legte drei Sportmeldungen auf den Tisch. Zwei fielen weg: das Handball-Trainergeschäft in Thun liegt weit vom Blattgebiet, und bei den Kranzfesten nennt der Auszug keine Namen zu den Siegern, die die Schlagzeile ankündigt. Der Auswärtssieg in Münsingen blieb, weil Ergebnis, Gegner und Trainer eindeutig belegt sind. Kilian Krause bestand darauf, keinen Spielverlauf zu erfinden – dazu sagt die Meldung nichts, und oben auf dem Titelblatt bleibt der Dank nach dem Brand.

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### Sicherheitsfilter, die nur auf Englisch geprüft sind

*Schattenseiten · Kira Keller · 2026-08-20*

**Eine Untersuchung prüft zehn Sprachmodelle in sechs Sprachen – und findet die Ausreisser dort, wo die Prüfung selten hinschaut.**

Wer ein Sprachmodell sicher machen will, richtet dessen Training darauf
aus, schädliche Antworten zu vermeiden. Nur wird dieses Training laut
einer Arbeit auf dem Preprint-Server arXiv überwiegend auf Englisch
gemacht. Versagt der
Filter in einer anderen Sprache, merkt es niemand im Labor, sondern der
Mensch vor dem Gerät: Sprachassistenten und Dialogsysteme können dann
Antworten geben, die Vorurteile bestärken.

Die Autoren haben dafür einen Prüfstand gebaut, der auf indische Sprachen
und Lebenswelten zugeschnitten ist: 2604 Aufgaben in sechs Sprachen –
Englisch, Hindi, Bengalisch, Marathi, Tamil und der Mischform Hinglish.
Zehn offene und geschlossene Modelle wurden damit geprüft, ausgewertet
wurden 14'988 Einzelbewertungen.

Zwei Befunde nennt die Arbeit. Bei den offenen Modellen fielen die Werte
im Mittel für Bengalisch am schlechtesten aus. Und Englisch, die Sprache
der Sicherheitsprüfung, kehrt die Rangfolge um: bei den offenen Modellen
die unauffälligste Sprache, bei den geschlossenen die auffälligste. Über
Deutsch sagt die Untersuchung nichts; geprüft wurden sechs andere
Sprachen.

## Für die Region

Wer in einer Schule, einem Verein oder einem Betrieb einen Assistenten auf
Deutsch oder in Mundart einsetzt, darf aus einer englischen
Sicherheitsprüfung nicht schliessen, dass die Filter auch hier greifen.

**Urteil:** Englischlastig.

Quelle: arXiv cs.CY (Computers and Society) – https://arxiv.org/abs/2608.18131

Aus der Konferenz: Der Kandidat lag im Ressort Forschung, Akira Arnold hatte an diesem Tag aber schon zwei Beiträge im Blatt. Kira Keller beanspruchte die Arbeit für die Schattenseiten, weil es hier nicht um eine Messgrösse geht, sondern um Leute, bei denen ein Filter nicht greift. Joakim Jäger warnte davor, den Befund auf Deutsch zu übertragen – die Untersuchung prüft sechs andere Sprachen, und genau das steht nun im Text. Kilian Krause gab den Beitrag frei, nachdem jede Zahl im Auszug nachgewiesen war.

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### Buslinie 472 erreicht die kantonalen Vorgaben nicht

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-20*

**Auslastung und Kostendeckungsgrad liegen unter den kantonalen Werten – Kanton, Postauto und die Regionalkonferenzen suchen mit den Gemeinden nach einem besseren Fahrplan.**

Die Buslinie 472 zwischen Lützelflüh, Arni und Biglen erreicht die
kantonalen Vorgaben zu Auslastung und Kostendeckungsgrad nicht. Zu wenige
Fahrgäste, zu wenig gedeckte Kosten – und damit steht der Fahrplan dieser
Verbindung zur Diskussion.

Nach Lösungen suchen Postauto, das kantonale Amt für öffentlichen Verkehr
und Verkehrskoordination sowie die beiden Regionalkonferenzen Emmental und
Bern-Mittelland – gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden. Angesetzt wird
beim Fahrplan von Montag bis Freitag: Er soll besser auf die Bedürfnisse
der Bevölkerung ausgerichtet werden, damit mehr Fahrgäste die Linie
nutzen.

Um diese Bedürfnisse einzuschätzen, konnten sich die betroffenen
Einwohnerinnen und Einwohner an einer Umfrage beteiligen; die Frist dafür
lief bis am 22. Juni 2026 und ist abgelaufen. Wer den Bus benutzt, wartet
damit auf den nächsten Schritt: Der Fahrplan, den er kennt, ist der, über
den gerade gesprochen wird.

**Offen bleibt:**

- Was die Umfrage ergeben hat
- Welche Fahrplanänderungen geprüft werden

Quelle: Gemeinde Lützelflüh – https://www.luetzelflueh.ch/de/aktuelles/meldungen/Umfrage-Buslinie-472.php

Aus der Konferenz: Joakim Jäger wollte die Meldung als Verkehrspolitik führen, Clair Conrad hielt dagegen: Wer morgens auf diesen Bus wartet, liest keine Kostendeckungsgrade, sondern einen Fahrplan – und deshalb gehört die Meldung ins Lokale. Kilian Krause bestand darauf, die Umfrage in der Vergangenheitsform zu nennen, weil ihre Frist im Juni ablief; eine Zeitung, die zu einer geschlossenen Umfrage aufruft, blamiert ihre Leserschaft. Was die Befragung ergab, sagt die Mitteilung nicht, und so bleibt es bei einer Kurzmeldung mit zwei offenen Fragen.

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### Gemeinderatswahl in Lützelflüh am 25. Oktober

*Lokales · Joakim Jäger · 2026-08-20*

**Sieben Sitze im Proporz, Wahltag ist der 25. Oktober – Wahlvorschläge nimmt die Gemeindeschreiberei bis zum 11. September entgegen.**

Der Gemeinderat Lützelflüh hat die Gesamterneuerungswahl des Gemeinderates
auf Sonntag, den 25. Oktober 2026, festgelegt. Gewählt wird für die
Amtsdauer 2027 bis 2030, zu besetzen sind sieben Sitze, und zwar im
Verhältniswahlverfahren – im Proporz. Grundlage sind das
Organisationsreglement vom 19.11.2001 und das Reglement über die
Urnenwahlen und -abstimmungen vom 07.09.2020.

Wählbar ist, wer in der Gemeinde Lützelflüh stimmberechtigt ist. Der
Termin, der jetzt zählt, liegt allerdings früher als der Wahlsonntag:
Wahlvorschläge müssen bis Freitag, den 11. September 2026, 17.00 Uhr, bei
der Gemeindeschreiberei Lützelflüh eingehen, zuhanden des Gemeinderates.
Ein Vorschlag darf nicht mehr Namen enthalten, als Sitze zu besetzen sind.

Damit bleiben Listen und Gruppierungen gut drei Wochen. Wer nach dem
11. September antreten möchte, kommt zu spät – die Ausschreibung nennt
diese Frist ohne Vorbehalt.

**Offen bleibt:**

- Wie es weitergeht, wenn bis zur Frist weniger Vorschläge als Sitze eingehen
- Ob am 25. Oktober weitere Ämter zur Wahl stehen

Quelle: Gemeinde Lützelflüh – https://www.luetzelflueh.ch/de/aktuelles/meldungen/Gesamterneuerungswahl-Gemeinderat-Luetzelflueh-2026.php

Aus der Konferenz: Clair Conrad hatte die Wahlausschreibung als Gemeindenotiz eingebracht. Joakim Jäger beanspruchte sie für das Ressort Politik, weil an der Meldung nicht das Datum das Wichtigste ist, sondern die Frist davor: Wer kandidieren will, muss vor dem 11. September handeln. Kira Keller wollte wissen, was bei zu wenigen Vorschlägen passiert – dazu sagt die Ausschreibung nichts, und so steht die Frage am Ende offen. Kilian Krause gab den Beitrag als Kurzmeldung frei, ohne Aufmacher.

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### Offene Gewichte, aber 893 Gigabyte

*Lokal und offen · Akira Arnold · 2026-08-20*

**Das neueste Modell von DeepSeek erschien zuerst nur über die Schnittstelle; inzwischen liegen die Gewichte offen – in einer Grösse, die auf keinen Büro-Rechner passt.**

Das neueste Pro-Modell von DeepSeek war zunächst nur über die
Programmierschnittstelle zu haben. Eine eigene Ankündigungsseite gab es
dazu nicht; wer darauf verweisen wollte, musste den Umweg über einen
Vermittlungsdienst nehmen. Ob die Gewichte später offenliegen würden, war
offen – bei den beiden Modellen vom April und vom Juli war es so
gekommen. Inzwischen sind sie veröffentlicht: 1,7 Billionen Parameter,
893 Gigabyte.

Die Zahlen zum Leistungsvergleich nahmen einen anderen Weg. Sie gingen
zuerst an eine offizielle Chatgruppe des Anbieters, wurden von dort in ein
Forum kopiert, dort von der Moderation als zu wenig gehaltvoll gelöscht
und landeten schliesslich als Tabelle auf einer Nachrichtenseite für
Entwickler. Belegt ist damit nichts – nachlesen lässt sich nur, was
jemand weitergereicht hat.

Eine Beobachtung am Rand: Bei einem Zeichentest fielen die Ergebnisse der
drei Denkstufen des Modells deutlich unterschiedlich aus. Ein Verhalten,
das dem Tester nach eigener Angabe bei anderen Modellen nicht aufgefallen
ist. Das ist eine Einzelbeobachtung, keine Messung.

## Für die Region

Für eine Schulleitung oder ein KMU hier heisst «offene Gewichte» in dieser
Grössenklasse nicht «auf dem eigenen Rechner»: Prüfen lässt sich das
Modell, betreiben im Haus vorerst nicht.

**Offen bleibt:**

- Unter welcher Lizenz die Gewichte stehen
- Ob der Anbieter die Leistungszahlen selbst veröffentlicht

Quelle: Simon Willison – https://simonwillison.net/2026/Aug/12/deepseek-v4-pro-0813/

Aus der Konferenz: Akira wollte die Meldung, weil sie zwei Dinge auseinanderhält, die gern in einen Topf geworfen werden: offene Gewichte und benutzbare Modelle. Kira interessierte mehr, auf welchem Weg die Leistungszahlen an die Öffentlichkeit gelangten, und setzte den Mittelteil durch. Joakim mahnte, aus der Dateigrösse keine Kostenrechnung zu basteln, die im Auszug nicht steht. Kilian gab frei, nachdem der Zeichentest ausdrücklich als Einzelbeobachtung gekennzeichnet war.

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### Halteverbot vor der Schule Preisegg

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-20*

**Der Gemeinderat von Hasle bei Burgdorf hat vor dem Schulhaus ein Halteverbot beschlossen und begründet es mit der Sicherheit.**

Vor der Schule Preisegg in Hasle darf nicht mehr gehalten werden: Der
Gemeinderat von Hasle bei Burgdorf hat dort ein Halteverbot beschlossen.
Als Grund nennt er die Sicherheit.

Die Mitteilung der Gemeinde bleibt knapp. Ab wann das
Verbot gilt, wie weit es vor dem Schulhaus reicht und wo Eltern ihre
Kinder künftig absetzen sollen, steht nicht darin. Für einen Beschluss,
der den Schulweg von Kindern betrifft, sind das die Fragen, die als
Erstes gestellt werden.

**Offen bleibt:**

- Ab wann das Halteverbot gilt
- Wie weit es vor dem Schulhaus reicht
- Wo Eltern ihre Kinder künftig absetzen sollen

Quelle: Gemeinde Hasle bei Burgdorf – https://www.hasle.ch/index.php?id=9&L=0&tx_news_pi1%5Bnews%5D=121&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ee2286ce6660c37df710febec3b67b3a

Aus der Konferenz: Clair holte die kurze Mitteilung aus Hasle nach vorn: Ein Halteverbot vor einem Schulhaus betrifft jeden Morgen dieselben Familien. Maik hielt den einen Satz für zu wenig Stoff, Joakim wollte den Beschluss lieber abwarten, bis Datum und Länge bekannt sind. Kilian entschied umgekehrt – wer sein Kind mit dem Auto bringt, soll es früh wissen, und was fehlt, gehört offen benannt. Der Beitrag bleibt deshalb kurz und listet die unbeantworteten Fragen.

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### FC Aemme schliesst die Saison mit 4:1 ab

*Sport · Maik Müller · 2026-08-20*

**Der FC Aemme beendet die Saison 2025/26 mit einem Heimsieg gegen den FC Grünstern auf der Sonnematte.**

Der FC Aemme hat die Saison 2025/26 mit einem Heimsieg abgeschlossen.
Gegen den FC Grünstern gewann das Team auf der Sportanlage Sonnematte in
Rüegsauschachen mit 4:1.

150 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen ein Heimteam, das nach
Darstellung des Vereins über die gesamten 90 Minuten eine starke
Leistung zeigte und die drei Punkte verdient holte.

Für die Leute auf der Sonnematte war es der letzte Auftritt des Teams in
dieser Spielzeit. Der Verein bezeichnet den Saisonabschluss selbst als
erfolgreich.

**Offen bleibt:**

- Wer den Verein nach dieser Saison verlässt

Quelle: FC Aemme – https://www.fcaemme.ch/newsseite/rang-2-und-abschied-von-vereinsikonen.html

Aus der Konferenz: Maik Müller brachte zwei Fussballmeldungen mit; die aus dem Berner Umland flog raus, weil sie für die Leserschaft hier zu weit weg liegt. Der Saisonabschluss in Rüegsauschachen blieb, weil der Platz vor der Haustür liegt und die Angaben aus dem Verein selbst stammen. Kilian Krause bestand darauf, den Schlussrang nicht zu erwähnen, solange er nicht in der Mitteilung steht. Der Abschied einzelner Spieler bleibt offen – der Verein nennt keine Namen.

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### Neue Sitzgemeinde für die Jugendarbeit

*Lokales · Joakim Jäger · 2026-08-20*

**Ab dem 1.1.2027 wird Utzenstorf Sitzgemeinde der offenen Kinder- und Jugendarbeit; der Gemeinderat Lützelflüh hat den neuen Vertrag genehmigt.**

Die offene Kinder- und Jugendarbeit in Lützelflüh wechselt die
Trägerstruktur, nicht den Anbieter. Ab dem 1.1.2027 ist nicht mehr
Münchenbuchsee Sitzgemeinde des Angebots, sondern Utzenstorf.

Organisiert wird die Arbeit weiterhin von der Jugendwerk GmbH, die das
Angebot seit rund 14 Jahren für die Einwohnergemeinde und die
Kirchgemeinde Lützelflüh führt – nach Einschätzung der Gemeinde mit
grossem Erfolg. Die neue Sitzgemeinde hat mit allen Gemeinden, die ihre
Kinder- und Jugendarbeit von der Jugendwerk GmbH organisieren lassen,
neue Verträge ausgearbeitet.

Der Gemeinderat Lützelflüh hat den Vertrag genehmigt und unterzeichnet.
Am Angebot selbst nennt die Mitteilung keine Änderung – es wechselt die
Zuständigkeit, nicht die Organisation vor Ort.

**Offen bleibt:**

- Was der Wechsel der Sitzgemeinde kostet
- Wie lange der neue Vertrag läuft

Quelle: Gemeinde Lützelflüh – https://www.luetzelflueh.ch/de/aktuelles/meldungen/Offene-Kinder-und-Jugendarbeit.php

Aus der Konferenz: Der Wechsel der Sitzgemeinde stand zuerst als Verwaltungsnotiz auf der Liste. Joakim Jäger widersprach: Wer Trägerschaft und Verträge einer Jugendarbeit neu ordnet, entscheidet über ein Angebot, das Familien im Dorf betrifft. Clair Conrad hätte das Stück gern übernommen, überliess es aber dem Ressort Politik, weil der Kern der Meldung ein Vertrag ist. Was der Wechsel kostet, steht in der Mitteilung nicht – und bleibt darum als offene Frage stehen.

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### Viertbeste Note im Prüfungskreis Emmental

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-20*

**Eine Lernende der Gemeindeverwaltung Lützelflüh hat ihre Kaufmannslehre mit einer Auszeichnung abgeschlossen.**

Die Gemeindeverwaltung Lützelflüh hat eine Lehre erfolgreich zu Ende
gebracht. Nadine Rösch hat die Lehrabschlussprüfung zur Kauffrau mit der
Note 5.3 bestanden; die Gemeinde hat ihr öffentlich gratuliert.

Im Prüfungskreis Emmental reichte das Ergebnis für die viertbeste
Gesamtnote, und sie wurde dafür ausgezeichnet. Im Branchenteil der
Prüfung fiel die Note mit 5.5 noch höher aus – nach Angaben der Gemeinde
eine der besten im Kanton Bern.

Mehr sagt die Mitteilung der Gemeinde nicht – und mehr braucht es für
eine Gratulation auch nicht.

Quelle: Gemeinde Lützelflüh – https://www.luetzelflueh.ch/de/aktuelles/meldungen/Pruefungserfolg-Roesch-Nadine.php

Aus der Konferenz: Clair Conrad legte die Meldung aus Lützelflüh zuoberst auf den Stapel: ein Lehrabschluss auf der Gemeindeverwaltung, ausgezeichnet im Prüfungskreis. Maik Müller fand das dünn, Kilian Krause hielt dagegen, dass eine Lokalzeitung genau solche Meldungen bringt, weil sie sonst niemand bringt. Man einigte sich auf eine Kurzmeldung ohne Ausschmückung – die Noten stehen in der Mitteilung der Gemeinde, mehr braucht es nicht. Clair schreibt, weil Lützelflüh ihr Gebiet ist.

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### KI-Assistenz macht die Arbeit nicht immer besser

*Forschung und Zahlen · Akira Arnold · 2026-08-20*

**Eine Untersuchung misst nicht, was ein Sprachmodell allein leistet, sondern wie stark es die Arbeit eines schwächeren Gegenübers verbessert – nicht immer zum Besseren.**

Die üblichen Ranglisten für Sprachmodelle messen Automatisierung: Was
bringt ein Modell zustande, wenn es die Aufgabe selbst erledigt? Eine
Arbeit auf dem Preprint-Server arXiv stellt daneben eine zweite Frage –
wie viel besser wird die Arbeit eines schwächeren Bearbeiters, wenn ein
starkes Modell ihm zuarbeitet. Als Prüfstand dienen sieben Aufgaben aus
dem Arbeitsalltag; bewertet wird in verdeckten Paarvergleichen durch eine
Jury aus Sprachmodellen, nach aufgabenspezifischen Rastern und zehnmal
wiederholt.

Die beiden Ranglisten decken sich nur schwach. Wer beim Automatisieren
gewinnt, verliert beim Zuarbeiten in fünf von sieben Aufgaben. Und
Zuarbeit hilft nicht verlässlich: Bei drei Aufgaben schneidet der
Bearbeiter ohne jede Unterstützung besser ab als in jeder unterstützten
Variante, und nur bei einem einzigen Modell schlägt die Hilfe im Mittel
das Weglassen der Hilfe.

Was die Zahlen nicht belegen, ist, dass Assistenz grundsätzlich schadet.
Gemessen wurde ein festes Aufgabenset mit einem standardisierten,
absichtlich schwächeren Bearbeiter, und die Noten stammen nicht von
Menschen, sondern wiederum von Modellen. Die Arbeit folgert daraus, dass
die Fähigkeit zum Automatisieren ein unvollständiger Ersatzmassstab für
die Qualität der Zuarbeit ist – wer ein Modell zum Zuarbeiten einsetzt,
erfährt aus der gängigen Bestenliste wenig darüber, ob es taugt.

## Für die Region

Wer in einem Verein oder einem Gewerbebetrieb ein Modell als Unterstützung
einsetzt, misst den Nutzen besser an der eigenen Arbeit als an einer
Rangliste – und lässt dabei den Vergleich ohne Unterstützung mitlaufen.

Quelle: arXiv cs.CY (Computers and Society) – https://arxiv.org/abs/2608.18554

Aus der Konferenz: Akira warb für die Untersuchung zum Unterschied zwischen Ersetzen und Zuarbeiten, weil sie eine Frage stellt, die in Vereinen und Betrieben tatsächlich ansteht. Joakim fand den Befund für eine Beschaffung zu dünn, solange die Bewertungen nicht von Menschen stammen; Akira nahm diesen Einwand in den Text auf, statt ihn wegzulassen. Clair bestand darauf, dass am Schluss ein Satz steht, mit dem ein Vorstand etwas anfangen kann. Kilian gab den Beitrag frei, nachdem alle Zahlen auf den Auszug zurückgeführt waren.

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### Langenthal bleibt in der 1. Liga, drei Clubs steigen auf

*Sport · Maik Müller · 2026-08-20*

**Aus dem Aufstieg wird nichts: Der FC Langenthal spielt weiter in der 1. Liga, während drei Berner Teams eine Klasse höher rücken.**

Der FC Langenthal bleibt in der 1. Liga. Aus dem Aufstieg wird für diesmal
nichts. Drei andere Berner Mannschaften schaffen den Sprung:
Muri-Gümligen, die U21 des FC Thun und der FC Bern spielen künftig eine
Spielklasse höher.

Langenthal bleibt also, wo es war. Bemerkenswert ist, dass mit der U21 des
FC Thun ein Nachwuchsteam zu den Aufsteigern zählt. Aus welcher
Spielklasse die drei kommen und woran es für Langenthal am Ende fehlte,
sagt die Meldung nicht – das Ergebnis steht, die Erklärung fehlt.

Quelle: BZ Regionalsport – https://www.bernerzeitung.ch/fc-langenthal-1-4-niederlage-gegen-yf-juventus-stoppt-aufstieg-793200343678

Aus der Konferenz: Maik hatte drei Sportmeldungen auf dem Tisch und setzte auf die Ligaentscheide im Berner Fussball, weil dort ein Ergebnis feststeht und nicht bloss eine Stimmung. Ein Auswärtssieg aus dem Aaretal und ein Bericht vom Schwingen und Hornussen ohne Namen im Auszug fielen weg – zu weit weg das eine, zu vage das andere. Kira hakte nach, ob man aus einem verpassten Aufstieg eine Ursache machen dürfe; Kilian verneinte, die Meldung nennt keine. Geblieben ist eine Kurzmeldung, die sagt, was feststeht.

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### Gleiserneuerung zwischen Hasle-Rüegsau und Goldbach

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-20*

**Das Gleis zwischen Hasle-Rüegsau und Lützelflüh-Goldbach muss ersetzt werden – gearbeitet wird in der Nacht und am Wochenende.**

Das Gleis auf der Strecke zwischen Hasle-Rüegsau und Lützelflüh-Goldbach
ist am Ende seiner Lebensdauer angelangt und muss ersetzt werden. Die BLS
kündigt dafür Bauarbeiten in der Nacht und am Wochenende an; die Gemeinde
Hasle bei Burgdorf gibt die Information an ihre Bevölkerung weiter.

Mehr gibt die Ankündigung nicht her: kein Beginn, keine Dauer, kein Wort
dazu, was die Arbeiten für den Fahrplan bedeuten. Wer entlang der Linie
wohnt, weiss damit vorerst nur, dass die Arbeit in Randzeiten fällt – die
Termine muss man abwarten.

Quelle: Gemeinde Hasle bei Burgdorf – https://www.hasle.ch/index.php?id=9&L=0&tx_news_pi1%5Bnews%5D=399&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=969513e23d13167175e8dc4d41274f5e

Aus der Konferenz: Clair brachte die Bahnbaustelle zwischen Hasle-Rüegsau und Lützelflüh-Goldbach ein: näher an die Leserschaft kommt heute nichts heran. Joakim wollte wissen, wer zahlt und wann gebaut wird – der Auszug sagt zu beidem nichts, also blieb es bei einer Kurzmeldung, die das Fehlende ausdrücklich benennt. Kilian ordnete den Beitrag dem Dossier zum Verkehr im Emmental zu, weil dort schon zwei Projekte derselben Achse liegen. Auf eine Auszeichnung als Aufmacher verzichtete er: Die Titelseite wählt ohnehin den jüngsten Lokalbeitrag.

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### Gemeinde warnt vor betrügerischer Spendensammlung

*Schattenseiten · Kira Keller · 2026-08-20*

**Auf dem Gemeindegebiet sammeln Unbekannte Geld und berufen sich dabei auf eine Stiftung.**

Die Gemeinde Hasle bei Burgdorf warnt ihre Bevölkerung: Auf dem
Gemeindegebiet sind eine oder mehrere Personen unterwegs, die Spenden
sammeln und sich dabei auf den Auftrag einer Stiftung berufen. Die
Gemeinde bezeichnet diese Sammlung als betrügerisch.

Wer diese Personen sind, auf welche Stiftung sie sich berufen und wie
viele Haushalte sie bereits angesprochen haben, geht aus der knappen
Warnung nicht hervor. Nachprüfen lässt sich im Moment des Ansprechens
ohnehin kaum etwas: Ein Ausweis, den man nicht kennt, sieht aus wie ein
Ausweis, den es gibt.

Bleibt der Rat, der bei jeder Sammlung gilt, die man nicht angefordert
hat: nichts bar übergeben, nichts unterschreiben, im Zweifel bei der
Gemeinde nachfragen. Wer wirklich für eine Stiftung unterwegs ist, hält
eine Rückfrage aus.

**Urteil:** Nachfragen.

Quelle: Gemeinde Hasle bei Burgdorf – https://www.hasle.ch/index.php?id=9&L=0&tx_news_pi1%5Bnews%5D=280&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3e2c6bbfe12b1f95ab6dd1f364b2f9be

Aus der Konferenz: Die Warnung der Gemeinde vor einer Spendensammlung stand als Vereinsthema auf dem Zettel; Kira zog sie zu sich, weil hier jemand mit fremdem Namen Geld einsammelt. Clair mahnte, niemanden zu verurteilen, den die Mitteilung nicht benennt – der Text bleibt deshalb bei dem, was die Gemeinde selbst schreibt. Kilian strich einen Zwischentitel über Haustürgeschäfte, weil der Quellauszug von der Tür nichts sagt. Übrig bleibt eine kurze Warnung mit einem praktischen Rat.

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### Rücktritt im Gemeinderat von Hasle bei Burgdorf

*Lokales · Joakim Jäger · 2026-08-20*

**Ein Mitglied des Gemeinderats tritt Ende Jahr zurück – zur Nachfolge schweigt die Mitteilung.**

Der Gemeinderat von Hasle bei Burgdorf verliert auf Ende Jahr ein
Mitglied: Nils Güggi hat seine Demission per 31. Dezember 2026 bekannt
gegeben. Er sitzt für die SP Mittleres Emmental im Rat. Mehr teilt die
Gemeinde in ihrer knappen Notiz nicht mit.

Nüchtern betrachtet ist die Ankündigung vor allem ein Datum: Bis Ende
Dezember bleibt der Sitz besetzt, danach nicht mehr. Ob Güggi seinen
Entscheid begründet hat und wie die Nachfolge geregelt wird, steht in der
Mitteilung nicht.

Für die Stimmberechtigten in Hasle bei Burgdorf ist das zunächst eine
Vorankündigung mit langer Vorlaufzeit. Interessant wird sie, wenn klar
ist, wer den frei werdenden Sitz beansprucht – bis dahin ist der Rücktritt
eine Zeile im Terminkalender der Gemeinde.

Quelle: Gemeinde Hasle bei Burgdorf – https://www.hasle.ch/index.php?id=9&L=0&tx_news_pi1%5Bnews%5D=444&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e8d6100b51c9593c9d9460f33df9c024

Aus der Konferenz: Joakim wollte den Rücktritt im Gemeinderat, obwohl der Themenblock ihn Clair zugewiesen hätte – eine Demission ist Terminplan und Zuständigkeit, und das ist sein Handwerk. Kira fragte nach dem Grund des Abgangs; die Mitteilung nennt keinen, also bleibt die Frage offen und wird auch als offen benannt. Kilian gab eine Kurzmeldung ohne Spekulation frei. Clair übernahm dafür den Brandfall.

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### Die Gemeinde dankt für die Hilfe nach dem Brand

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-20*

**Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Lützelflüh-Goldbach war die Solidarität gross – die Gemeinde Hasle bedankt sich.**

Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in Lützelflüh-Goldbach hat im
Dezember viel Hilfsbereitschaft ausgelöst: Die Solidarität sei gross
gewesen, unzählige Hilfsangebote seien eingegangen, teilt die Gemeinde
Hasle bei Burgdorf mit. Sie bedankt sich darin bei allen, die geholfen
haben.

Mehr gibt die kurze Mitteilung nicht her. Welche Hilfe im Einzelnen ankam
und wie es für die Betroffenen weitergeht, steht nicht darin. Wer sich
damals gemeldet hat, findet dort aber immerhin schwarz auf weiss, dass die
Angebote zahlreich waren – und dass die Gemeinde sie nicht unbeantwortet
lässt.

Quelle: Gemeinde Hasle bei Burgdorf – https://www.hasle.ch/index.php?id=9&L=0&tx_news_pi1%5Bnews%5D=245&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0b3f3eefd894b32ad22e709c5ce70f13

Aus der Konferenz: Clair legte den Dank der Gemeinde nach dem Dezemberbrand als erstes auf den Tisch: näher als Lützelflüh-Goldbach werde es nicht. Maik hielt entgegen, ein Dankeschön sei keine Nachricht; Kilian sah es anders – wenn ein Dorf zusammenlegt, ist auch die Quittung eine Meldung. Er stellte das Stück bewusst gross auf die Titelseite, weil kein anderer Kandidat so nah bei der Leserschaft liegt. Die Meldung über den Brand selbst blieb liegen: Der Quellauszug bricht vor der entscheidenden Zeile ab.

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## Ausgabe Nr. 1 · Mittwoch, 19. August 2026

### Kunst in Kirchbergs Geschäften

*Lokales · Aida Albrecht · 2026-08-19*

**Einheimische Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Werke nicht in einer Halle, sondern in Läden der Gemeinde.**

In Kirchberg steht Kunst dort, wo sonst Ware steht: Einheimische Künstlerinnen
und Künstler stellen ihre Werke in verschiedenen Geschäften der Gemeinde aus.

Die Idee zu dieser Form der Kunstausstellung stammt von der Kommission Sport
und Kultur der Gemeinde Kirchberg. Welche Geschäfte mitmachen, wer ausstellt
und wie lange die Werke zu sehen sind, hält die Meldung der D’REGION nicht
fest.

Eine Ausstellung ohne eigenen Raum verlangt keinen Entschluss, sie zu besuchen
– wer einkaufen geht, kommt an einem Werk vorbei, und die Ausstellenden
bekommen ein Publikum, das nicht ihretwegen gekommen ist.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/kirchberg-kann-auch-kunst

Aus der Konferenz: Aida griff nach der Kirchberger Ausstellung, bevor sie als Gemeindemitteilung im Lokalteil verschwand: Wo Kunst ausgestellt wird, sei eine Kulturfrage. Clair hielt dagegen, dass zwei Kirchberger Vorlagen auf dem Tisch lagen und die Pétanque-Bahn ebenso Anspruch habe; die Konferenz vertagte sie auf eine nächste Runde. Laila mahnte, keine Bildgattung und keine Laufzeit zu behaupten – beides steht nicht in der Vorlage. Kilian gab frei, unter der Bedingung, dass der Text keine Werbung für die beteiligten Läden wird.

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### Forscherpreis in Burgdorf zum 14. Mal vergeben

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-19*

**Die Volksschule Burgdorf und die angrenzenden Gemeinden haben ihren Forscherpreis wieder verliehen.**

In Burgdorf ist der Forscherpreis der Volksschule und der angrenzenden
Gemeinden vergeben worden – bereits zum 14. Mal.

Ihr Können zeigten dabei Jugendliche, die sich für Wissenschaft und Technik
interessieren. Ihr Engagement sei eindrücklich gewesen, hält die Meldung der
D’REGION fest. Welche Arbeiten eingereicht wurden, wer einen Preis erhielt und
an welchem Tag die Vergabe stattfand, steht dort nicht.

Ein Preis, der 14 Mal vergeben wurde, ist keine Aktion mehr, sondern eine
Einrichtung – und für die beteiligten Schulen ein wiederkehrender Anlass, an
dem Interesse an Technik einmal im Jahr ein Publikum bekommt.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/forscherpreisvergabe-2026

Aus der Konferenz: Clair nahm die Preisvergabe für sich in Anspruch: eine Schulsache, die Familien in Burgdorf und den Nachbargemeinden direkt betrifft. Akira hätte den Preis lieber mit Zahlen zu den eingereichten Arbeiten aufgezogen, musste aber einräumen, dass die Vorlage keine einzige liefert. Laila strich darauf jede Formulierung, die Kriterien oder Preisträger unterstellte, und liess das Lob der Quelle als Zitatlage stehen. Kilian gab die Kurzmeldung frei – kurz, weil mehr nicht belegt ist.

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### Tigers starten in die Testspielphase

*Sport · Maik Müller · 2026-08-19*

**Nach Ferien und Leistungstests stand das Team am 10. August erstmals offiziell auf dem Eis – nun folgen die Testspiele.**

Bei den SCL Tigers ist die Saisonvorbereitung 2026/27 in der nächsten Phase
angekommen. Nach einem dreiwöchigen Ferienfenster kehrten die Spieler Ende
Juli zurück. Seither standen Leistungstests, zahlreiche Trainingseinheiten
und Aufnahmen für das Marketing auf dem Programm.

Am Montag, 10. August, kam das gesamte Team in der emmental versicherung
arena erstmals offiziell aufs Eis. Damit beginnt die intensive Testspielphase,
in der es um die ersten Einsätze und die weitere Vorbereitung geht.

Das erste Testspiel war für Mittwoch, 12. August, beim Partnerteam EHC Chur
angesetzt – der Auftakt der Vorsaison. Wie die Partie ausging, hält die
Mitteilung des Clubs nicht fest. Näher liegen die nächsten Termine: Am
Donnerstag, 20. August, steht in Huttwil das Tatzen-Derby gegen den SC Bern
an, am Samstag, 22. August, folgt am Tiger-Tag die Teampräsentation der ersten
Mannschaft mit dem Testspiel gegen den EHC Kloten.

Wer die Mannschaft vor der neuen Saison sehen will, hat damit in dieser Woche
zwei Gelegenheiten in der Region – das Derby in Huttwil und das Testspiel am
Tiger-Tag.

Quelle: SCL Tigers – https://www.scltigers.ch/offizielles-eistraining-gestartet-die-testspielphase-beginnt/

Aus der Konferenz: Der Kandidat lag im Lokalressort, doch Maik holte ihn für den Sport zurück: Trainingsstart und Testspielplan seien Sportstoff, nicht Vereinsleben. Clair gab ihn ab, verlangte aber, dass der Tiger-Tag nicht ein zweites Mal ausgebreitet wird – über den Talk stand schon genug im Blatt. Laila wies darauf hin, dass die Mitteilung vor dem Spiel in Chur entstand und deshalb kein Resultat hergibt; der Beitrag sagt das nun ausdrücklich. Kilian gab frei, mit der Auflage, die Ticket- und Werbehinweise der Quelle draussen zu lassen.

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### Mojo steht jetzt unter offener Lizenz

*Lokal und offen · Akira Arnold · 2026-08-19*

**Compiler und Werkzeugkette der Programmiersprache Mojo sind unter der Apache-2-Lizenz erschienen – angekündigt war der Schritt seit Mai 2023.**

Die Programmiersprache Mojo ist quelloffen. Compiler und Werkzeugkette stehen
nun unter der Apache-2-Lizenz. Angekündigt hatten die Entwickler diesen Schritt
im Mai 2023; die Version 1.0 erschien in der vergangenen Woche.

Der ursprüngliche Plan war ein anderer. Mojo sollte eine Obermenge von Python
werden, damit sich bestehender Python-Code für den Aufbau des eigenen
Ökosystems nutzen lässt. Etwa im August 2025 rückten die Entwickler davon ab:
Es sei in Ordnung, wenn daraus keine vollständige Obermenge werde. Sie verweisen
dabei auf Werkzeuge mit KI-Unterstützung, die beim Umschreiben von Python nach
Mojo helfen sollen – wie gut das bei grösseren Beständen gelingt, belegt der
Hinweis nicht.

Heute ist Mojo eine eigene Sprache. Die Syntax lehnt sich an Python an,
vollständig kompatibel ist sie nicht; der Zuschnitt gilt der Programmierung von
Grafikprozessoren. Was die Lizenz zusichert, lässt sich nachlesen – wie gross
die Gemeinschaft dahinter ist, sagt sie nicht.

## Für die Region

Für ein KMU in der Region heisst der Schritt vor allem eines: Compiler und
Werkzeugkette lassen sich prüfen und ohne Rückfrage einsetzen – den Aufwand für
den Umstieg von bestehendem Python-Code nimmt die Lizenz niemandem ab.

Quelle: Simon Willison – https://simonwillison.net/2026/Aug/18/mojo-is-now-open-source/

Aus der Konferenz: Akira wollte die Meldung klein halten und beim Nachprüfbaren bleiben: eine Lizenz, ein Datum, ein Kurswechsel. Joakim fand, für die Leserschaft zähle vor allem die Frage nach dem Aufwand, und setzte den Schluss durch. Kira hätte den stillen Abschied vom Python-Versprechen härter genommen; Kilian liess es bei der nüchternen Fassung, weil die Vorlage über die Folgen nichts sagt.

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### EHC Thun hat wieder einen Präsidenten

*Sport · Maik Müller · 2026-08-19*

**Nach 16 Jahren ohne Präsidium übernimmt mit Alex Reymondin ein Urgestein des Klubs das Amt – finanziell hatte der Verein kein gutes Jahr.**

Der EHC Thun hat wieder einen Präsidenten. Alex Reymondin übernimmt das Amt,
das lange Zeit vakant war – 16 Jahre lang. Ein Neuling ist er im Klub nicht,
sondern ein Urgestein.

Leicht wird der Einstand nicht. Finanziell hatte der Verein kein gutes Jahr.
Wie der neue Präsident das angehen will, sagt die Meldung nicht.

16 Jahre ohne Präsidium heisst auch: Die Arbeit haben in dieser Zeit andere
mitgetragen. Dass sich überhaupt jemand findet, wiegt für einen Verein schwer.

Quelle: BZ Regionalsport – https://www.bernerzeitung.ch/ehc-thun-alex-reymondin-wird-neuer-praesident-628390312933

Aus der Konferenz: Maik brachte den Wechsel an der Vereinsspitze in Thun ein: sechzehn Jahre ohne Präsidium seien für jeden Vorstand in der Region eine Lehre. Kira wollte den Finanzen nachgehen, Laila bremste – die Vorlage sage nur, dass der Verein finanziell kein gutes Jahr hatte, mehr nicht. Clair gab zu bedenken, Thun liege ausserhalb des Kerngebiets; Kilian liess die Meldung zu, weil die Ämtersuche jeden Verein hier gleichermassen betrifft. In der Länge, die die Vorlage hergibt.

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### Utzenstorf eröffnet seinen Wasserpfad

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-19*

**Die Gemeinde Utzenstorf hat am Wochenende ihren zwei Kilometer langen Wasserpfad eröffnet – die erste gemeinsame Begehung gehörte zum Gemeindeduell.**

Utzenstorf hat einen Weg mehr zum Gehen und Schauen. Am Wochenende eröffnete
die Gemeinde den «Wasserpfad Utzenstorf», einen Themenpfad von zwei Kilometern
Länge.

Zur Eröffnung gab es gleich die erste gemeinsame Begehung. Sie fand im Rahmen
des Gemeindeduells statt.

Zwei Kilometer sind eine Strecke, die auch mit kleinen Kindern und ohne grosse
Planung zu schaffen ist. Was der Pfad im Einzelnen zeigt, sagt die Mitteilung
nicht.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/wo-sich-natur-wissen-und-abenteuer-verbinden-der-neue-wasserlehrpfad-utzenstorf

Aus der Konferenz: Clair legte die Meldung aus Utzenstorf auf den Tisch: eine Eröffnung, zwei Kilometer, mehr gebe die Vorlage nicht her. Maik fand das dünn, bis Kilian einwarf, ein neuer Weg vor der Haustür sei genau die Sorte Nachricht, die man am Sonntag brauchen könne. Laila hielt fest, was in der Vorlage nicht steht – also kein Wort darüber, was der Pfad im Einzelnen zeigt. Es blieb bei einer Kurzmeldung.

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### Anzeigen, die die eigenen Regeln brechen

*Schattenseiten · Kira Keller · 2026-08-19*

**Ein Plattformkonzern schaltete Werbung für eine App, die Frauen ohne ihr Einverständnis in pornografische Videos setzt – untersagt nach seinen eigenen Richtlinien.**

Auf den Plattformen von Meta liefen kürzlich Anzeigen für ein Werkzeug, das
mit KI pornografische Videos erzeugt. Die Werbung legte nahe, damit Videos
herzustellen, die bekannten US-Politikerinnen gleichen. Die eigenen
Richtlinien des Konzerns untersagen Anzeigen mit sexuellem Material.

Das Werkzeug tritt unter dem Namen Kromix auf und bezeichnet sich selbst als
Stilwerkzeug für Bilder. In einer Videoanzeige, die dem Magazin WIRED vorlag,
wird es als Angebot ohne Einschränkungen angepriesen, verbunden mit dem
Hinweis, die dargestellten Personen seien echt.

Zahlende Nutzer können in der App eigene Fotos hochladen. Bis zu einer
Presseanfrage war sie im App Store von Apple erhältlich. Eine in der App
hinterlegte Kontaktadresse liess Anfragen unbeantwortet.

Ars Technica ordnet den Fall als jüngsten in einer Reihe von Versäumnissen
ein: Es gelang dem Konzern wiederholt nicht, Werbung für Werkzeuge dieser Art
von seinen Plattformen zu halten. Offen bleibt, wie eine Anzeige die Prüfung
passiert, die nach den eigenen Regeln gar nie laufen dürfte.

## Für die Region

Wer hier für eine Schule oder einen Verein Fotos von Mitgliedern ins Netz
stellt, muss damit rechnen, dass sie in Werkzeugen landen, die niemanden um
Erlaubnis fragen.

**Urteil:** Wegsehen.

Quelle: Ars Technica – https://arstechnica.com/ai/2026/08/meta-ran-ads-for-an-app-promising-to-nudify-female-politicians/

Aus der Konferenz: Kira legte den Fall aus den Vereinigten Staaten vor: Werbung für ein Werkzeug, das Frauen ohne ihr Einverständnis in pornografische Videos setzt – auf Plattformen, deren eigene Richtlinien genau das verbieten. Joakim hielt dagegen, das sei weit weg vom Emmental; Clair widersprach, weil hier jede Schule und jeder Verein Fotos ihrer Leute ins Netz stellt. Kilian gab Kira den Beitrag, verlangte aber, dass keine der drastischen Szenenbeschreibungen aus der Vorlage im Text auftaucht. Kira urteilt am Schluss in einem Wort, wie immer.

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### Regionalkonferenz Emmental traf sich in Wynigen

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-19*

**Die neununddreissig Mitgliedgemeinden der Regionalkonferenz Emmental kamen zu ihrer ersten Regionalversammlung des Jahres zusammen.**

Die Regionalkonferenz Emmental hat ihre erste Regionalversammlung dieses
Jahres abgehalten. Gastgeberin war Wynigen; vertreten waren die Abgeordneten
aller neununddreissig Mitgliedgemeinden.

Die Präsidentin des Gemeinderats stellte den Anwesenden die gastgebende
Gemeinde vor. Was auf der Traktandenliste stand und welche Geschäfte die
Versammlung beschloss, hält die Meldung der D'REGION nicht fest.

Neununddreissig Gemeinden an einem Tisch: Das ist der Kreis, der im Emmental
zusammenkommt, wenn regionale Geschäfte anstehen.

Für ein Kollegium oder einen Vereinsvorstand hier ist die Regionalversammlung
selten ein Termin, den man sich merkt – sie zeigt aber, wie breit die Runde
ist, in der über das Emmental gemeinsam beraten wird.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/regionalversammlung-der-regionalkonferenz-emmental

Aus der Konferenz: Die Regionalversammlung lag seit der letzten Sitzung auf dem Stapel; Clair beanspruchte sie, weil neununddreissig Gemeinden an einem Tisch mehr über das Emmental erzählen als jede einzelne Gemeindeversammlung. Joakim wollte wissen, welche Geschäfte beschlossen wurden – die Vorlage sagt es nicht, also sagt es der Beitrag auch nicht. Kilian liess den Beitrag zu, unter der Bedingung, dass diese Lücke im Text steht und nicht überspielt wird. Clair schreibt, weil der Bezug zu Kollegien und Vorständen ihr Ressort ist.

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### Höchstetten A bleibt Schweizermeister im Hornussen

*Sport · Maik Müller · 2026-08-19*

**Die Meisterschaften in der Nationalliga A und B sind zu Ende – der Titel bleibt in Höchstetten, und alle Regionalteams halten ihre Liga.**

Die Meisterschaften der Nationalliga A und der Nationalliga B im Hornussen
sind abgeschlossen. Höchstetten A verteidigt den Schweizermeistertitel.

Fast so wichtig für die Region ist die zweite Zeile der Meldung: Alle
regionalen Teams haben den Ligaerhalt gesichert. Aus der Region steigt
niemand ab.

Wie die Ranglisten im Einzelnen aussehen, wo die Entscheidungen fielen und
mit welchem Vorsprung, hält die Meldung der D'REGION nicht fest.

Für eine Hornussergesellschaft aus der Region heisst der gehaltene Ligaplatz
vor allem, dass die Planung für die kommende Meisterschaft ohne
Klassenwechsel beginnt.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/hoechstetten-a-verteidigt-den-schweizermeistertitel

Aus der Konferenz: Maik erinnerte daran, dass Höchstetten schon in der letzten Sitzung liegen geblieben war, und holte es zurück auf den Tisch. Kilian fragte nach, ob eine Meldung aus zwei Sätzen mehr als eine Zeile hergibt; Maik hielt fest, dass Titelverteidigung und Ligaerhalt für die Region zwei Nachrichten sind und nicht eine. Kira mahnte, den Ligaerhalt nicht zum Erfolg aller Hornusser zu verallgemeinern – die Meldung spricht nur von den regionalen Teams. Der Beitrag bleibt eine Kurzmeldung und benennt, was die Vorlage nicht hergibt.

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### GitHub stellt seinen Modellzugang ein

*Kosten und Beschaffung · Joakim Jäger · 2026-08-19*

**Der Dienst «GitHub Models» ist abgeschaltet – wer ihn in seine Abläufe eingebaut hatte, braucht nun einen eigenen, bezahlten Schlüssel.**

GitHub hat seinen Dienst «GitHub Models» abgeschaltet. Die Ausserbetriebnahme
ist abgeschlossen; zuvor lief eine angekündigte Übergangsphase, in der Aufrufe
mit einer Fehlermeldung endeten – so bemerkte ein Entwickler die Sache
überhaupt erst, als ein Ablauf in seinem Projekt scheiterte.

Der Dienst bot zwei Dinge: eine Spielwiese zum Ausprobieren von Modellen und
eine einheitliche Schnittstelle zu den Modellen mehrerer Anbieter. Sein
grösster praktischer Vorteil lag daneben: Abläufe, die bei GitHub selbst
liefen, konnten den dort ohnehin vorhandenen Zugriffsschlüssel für
Modellaufrufe verwenden. Kein eigenes Konto, keine eigene Rechnung, keine
Beschaffung.

Warum abgeschaltet wurde, hat GitHub nicht mitgeteilt. Der betroffene
Entwickler vermutet, dass die Nutzung durch Programmierassistenten kostenlose
und verbilligte Kontingente untragbar teuer gemacht hat – das ist seine
Einschätzung, keine Auskunft des Anbieters. Er selbst ersetzte den Zugang
durch einen kostenpflichtigen Schlüssel mit monatlicher Ausgabengrenze und
lässt seine Zusammenfassungen nun von GPT-5.6 Luna erstellen.

## Für die Region

Wer in einer Schule, einem Verein oder einem Kleinbetrieb einen Ablauf auf
einem gratis mitgelieferten Modellzugang aufgebaut hat, sollte jetzt klären,
wer den Schlüssel bezahlt, wenn das Kontingent verschwindet – und die
Ausgabengrenze setzen, bevor die erste Rechnung kommt.

Quelle: Simon Willison – https://simonwillison.net/2026/Aug/9/github-models-is-now-retired/

Aus der Konferenz: Joakim wollte den abgeschalteten Modellzugang unbedingt haben: nicht als Branchennachricht, sondern als Rechnungsfrage für alle, die eine Gratisleistung fest eingeplant hatten. Akira hielt das Stück zunächst für seinen Ressortkandidaten, überliess es aber, weil es um Kosten und nicht um Messwerte geht. Kira verlangte, dass die Begründung für die Abschaltung als Vermutung eines Einzelnen erkennbar bleibt, weil der Anbieter selbst keine nannte. Kilian nahm den Beitrag als dritten und letzten dieser Konferenz.

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### Mundart-Rock im Pflegeheim Senevita

*Lokales · Aida Albrecht · 2026-08-19*

**Im Burgdorfer Pflegeheim Senevita hat der Frontmann der Emmentaler Mundart-Rockband «VolXRoX» vor den Bewohnenden gesungen.**

Im Pflegeheim Senevita in Burgdorf hat es einen Konzertabend gegeben.
Aufgetreten ist Simu Lüthi, Frontmann der Emmentaler Mundart-Rockband
«VolXRoX», mit seinen Liedern vor den Bewohnenden.

Heiterkeit habe er damit ins Haus gebracht, hält die Meldung der D'REGION
fest. Welches Programm gespielt wurde, an welchem Abend und vor wie vielen
Zuhörenden, steht dort nicht.

Ein Auftritt im Pflegeheim ist kein Konzert, zu dem man geht, sondern eines,
das kommt. Mundart hat vor diesem Publikum einen Vorteil, den kein Verstärker
ersetzt: Die Sprache muss nicht übersetzt werden.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/konzertabend-im-senevita-burgdorf

Aus der Konferenz: Aida beanspruchte den Konzertabend in Burgdorf für die Kultur, bevor er im Lokalressort als Heimmitteilung enden konnte. Clair widersprach nicht, verlangte aber, dass die Lobworte der Quelle nicht in den Text wandern – beschrieben wird, was stattfand. Laila hielt fest, dass Datum, Programm und Publikumszahl nicht gesichert sind; also stehen sie nicht drin. Kilian gab die Kurzmeldung frei.

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### Kantonale Bogenmeisterschaft zum 25. Mal in Lyssach

*Sport · Maik Müller · 2026-08-19*

**Die Bogenschützen Lyssach haben am Wochenende ihre Clubmeisterschaft und die Bernisch-Kantonale Meisterschaft im 3D-Parcours ausgetragen.**

Die Bogenschützen Lyssach haben am Wochenende gleich zwei Wettkämpfe
ausgetragen. Neben der internen Clubmeisterschaft fand bei ihnen die
Bernisch-Kantonale Meisterschaft im 3D-Parcours statt – zum 25. Mal.

Gewertet wurde nach dem Reglement von Swiss Archery. Wer die Titel holte, wie
viele Schützinnen und Schützen antraten und in welchen Kategorien, hält die
Meldung der D'REGION nicht fest.

Zum 25. Mal Gastgeber einer Kantonalmeisterschaft zu sein, ist für einen
Verein eine eigene Leistung – unabhängig davon, wer am Ende die Rangliste
anführt.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/bernisch-kantonale-meisterschaft-im-bogenschiessen

Aus der Konferenz: Kilian liess die Tigers-Meldungen zuerst liegen: vier Beiträge über denselben Verein an einem Tag seien genug, auch wenn ein Derby ansteht. Maik holte dafür den Bogenparcours aus Lyssach hervor – ein Wettkampf, der zum 25. Mal am selben Ort stattfindet, und einer der wenigen Kandidaten, bei dem die Meldung alles hergibt, was der Text behauptet. Kira warf ein, ohne Ranglisten werde daraus kein Bericht; Maik nahm die Kurzmeldung an. Höchstetten und die Regionalversammlung bleiben liegen, verworfen sind sie nicht.

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### Brass-Band-Lager endet mit Konzert in Oberburg

*Lokales · Aida Albrecht · 2026-08-19*

**Das Jugend Brass Band Lager Emmental ist in Oberburg mit einem Abschlusskonzert zu Ende gegangen.**

Das Jugend Brass Band Lager Emmental ist zu Ende gegangen. Den Abschluss
bildete ein Konzert in Oberburg.

Ein Lager für den musikalischen Nachwuchs schliesst nicht mit einem Zeugnis,
sondern mit einem Auftritt vor Publikum. Das ist die ehrlichere Prüfung: Was
geübt wurde, ist im Saal zu hören – oder eben nicht.

Für die Musikvereine im Emmental ist ein solches Lager die Stelle, an der sich
zeigt, ob die Nachwuchsarbeit über den Sommer hinaus trägt.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/eine-woche-voller-musik-gemeinschaft-und-nachwuchsfoerderung

Aus der Konferenz: Aida meldete sich für das Lager in Oberburg, bevor Clair es ins Vereinsressort holen konnte, und behielt es mit dem Argument, ein Abschlusskonzert sei Kultur und keine Vereinsmitteilung. Kira fragte, ob zwei Zeilen für einen Beitrag reichen; die Antwort war eine Kurzmeldung statt eines Berichts. Laila hielt fest, dass weder Programm noch Zahl der Teilnehmenden gesichert sind – also stehen sie nicht im Text. Kilian nahm die Meldung als dritten und letzten Beitrag dieser Konferenz.

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### Referat zum demografischen Wandel in Burgdorf

*Lokales · Joakim Jäger · 2026-08-19*

**Ein Ortsverband hat in Burgdorf zu einem Vortrag darüber eingeladen, was der demografische Wandel für die Schweiz bedeuten wird.**

In Burgdorf haben die GRÜNEN Emmental zu einem Referat über den demografischen
Wandel eingeladen. Gesprochen hat ein Ökonom und Demograf aus Basel; das
Publikum erfuhr, was der Wandel für die Schweiz bedeuten wird.

Welche Zahlen der Referent vorlegte und welche Folgerungen er daraus zog, ist
nicht überliefert. Für die Gemeinden der Region ist das Thema gleichwohl keines
für den Hörsaal: Wie viele Menschen in welchem Alter hier wohnen, entscheidet über
Schulraum, Pflegeplätze und Steuererträge.

Wer in einem Vereinsvorstand oder in einer Kommission über die nächsten Jahre
plant, tut gut daran, sich die Alterszahlen der eigenen Gemeinde zu besorgen,
statt sie zu schätzen.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/die-auswirkungen-des-demografischen-wandels

Aus der Konferenz: Joakim wollte den Abend über den demografischen Wandel im Blatt haben: Was in Burgdorf zur Sprache kommt, betrifft jede Gemeinde im Tal. Clair wandte ein, ein Referat sei noch kein Ereignis; Joakim hielt entgegen, die Frage nach Schulraum und Pflegeplätzen sei eines. Laila bestand darauf, dass keine Befunde in den Text kommen, weil keine gesichert vorliegen – nur Anlass und Thema. Kilian gab frei, mit dem Hinweis, die Einladung eines Ortsverbands nicht zur Haltung der Zeitung zu machen.

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### Robin Meyer bleibt bis 2027/28 im Tigers-Tor

*Sport · Maik Müller · 2026-08-19*

**Der 25-jährige Torhüter verlängert um eine Saison – damit stehen alle drei Goalies der SCL Tigers bis 2027/28 unter Vertrag.**

Die SCL Tigers haben den Vertrag mit Robin Meyer um eine Saison verlängert.
Der 25-jährige Torhüter ist damit bis zum Ende der Saison 2027/28 an die
Emmentaler gebunden.

Meyer wechselte auf die Saison 2025/26 nach Langnau und wurde nach Angaben des
Klubs rasch zu einem wichtigen Teil des Torhüter-Teams. In seiner ersten Saison
im Emmental bestritt er 22 Partien in der National League und kam dabei auf
eine Fangquote von 91,9 Prozent. Im Sommer 2026 wurde er erstmals für das
Prospect Camp der Nationalmannschaft aufgeboten.

Mit der Verlängerung stehen alle drei Torhüter – Luca Boltshauser, Martin
Neckar und Robin Meyer – bis zum Ende der Saison 2027/28 unter Vertrag. Der
Klub verfolgt auf dieser Position seit mehreren Jahren einen langfristigen
Ansatz, der von den SCL Young Tigers bis in die National League reicht;
begleitet wird er vom Head of Goalies und einem Nachwuchs-Goalie-Coach, der
seit dieser Saison in der Organisation arbeitet.

Zwei Saisons ohne offene Torhüterfrage: Für einen Klub, der seinen Weg über den
eigenen Nachwuchs sucht, ist das die ruhigere Variante.

Quelle: SCL Tigers – https://www.scltigers.ch/robin-meyer-bleibt-bis-2027-28-bei-den-scl-tigers/

Aus der Konferenz: Maik legte die dritte Personalie des Tages auf den Tisch und musste sie verteidigen: Kira hielt drei Vertragsmeldungen aus demselben Klub für eine zu viel. Maik führte die Zahlen an – Einsätze, Fangquote, ein komplettes Torhüter-Trio unter Vertrag –, damit war es Nachricht statt Wiederholung. Laila liess die Klubwertung über die Entwicklung des Torhüters erst stehen, als sie im Text als Klubangabe erkennbar war. Kilian gab drei Absätze frei, keinen vierten.

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### Private Anbieter und der Bildungsauftrag

*Schule und Unterricht · Joakim Jäger · 2026-08-19*

**Das Programm der Fachtagung Educa26 steht – im Zentrum die Frage, wie sich die zunehmende Präsenz privater Anbieter mit dem öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag verträgt.**

Das Programm der Fachtagung Educa26 ist festgelegt. Sechs Input-Referate und
eine Reihe von Ateliers sollen die Auswirkungen von EdTech auf das
Bildungssystem und auf die einzelnen Bildungsinstitutionen kritisch
beleuchten.

Als Schlüsselfrage nennt die Ankündigung das Verhältnis zwischen der
zunehmenden Präsenz privater Anbieter und dem öffentlich-rechtlichen
Bildungsauftrag. Damit rückt nicht die Technik in den Vordergrund, sondern die
Zuständigkeit: Wer entscheidet, welches Angebot in einer Schule Einzug hält,
und wer verantwortet diesen Entscheid gegenüber dem öffentlichen Auftrag.

## Für die Region

Für eine Schule oder einen Verein hier heisst das: Wer ein Angebot eines
privaten Anbieters einführt, klärt besser vorher, wer den Entscheid trägt und
wie er sich mit dem öffentlichen Auftrag verträgt.

Quelle: educa.ch – https://www.educa.ch/de/news/2026/educa26-edtech-zwischen-praxis-business-und-governance

Aus der Konferenz: Die Programmankündigung der Bildungs-Fachtagung lag für das Schulressort vor. Clair trat zurück, weil es weniger um den Unterricht als um Zuständigkeiten gehe; Joakim übernahm. Kira wollte wissen, welche privaten Anbieter gemeint seien – die Vorlage nennt keine, also bleibt es bei der Frage statt bei Namen. Kilian bestand auf der Rubrik für die Region, damit die Tagung nicht in der Ferne stehen bleibt.

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### Hundert Jahre Sport-Club Grafenried

*Sport · Maik Müller · 2026-08-19*

**Der Sport-Club Grafenried feierte sein Jubiläum am vergangenen Wochenende mit drei Tagen Festbetrieb, viel Fussball und einem Rückblick auf die Vereinsgeschichte.**

Der Sport-Club Grafenried ist hundert Jahre alt. Gefeiert wurde am
vergangenen Wochenende, drei Tage lang, mit Festbetrieb und viel Fussball.

Zum Programm gehörten ein Rückblick auf die Vereinsgeschichte und ein Referat
von alt-Bundesrat Adolf Ogi. Ein Jahrhundert hält ein Dorfverein nicht mit
Resultaten durch, sondern mit Leuten, die jede Saison wieder anpacken – das
Jubiläum war auch deren Fest.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/100-jahre-sport-club-grafenried-ein-jahrhundert-voller-teamgeist

Aus der Konferenz: Maik brachte das Jubiläum in Grafenried mit: drei Tage Fest und ein Jahrhundert Vereinsgeschichte seien auch über die Gemeindegrenze hinaus eine Meldung wert. Aida fand, ein Fest mit Gastreferat gehöre in die Kultur; Maik behielt es, weil im Kern der Verein und sein Fussball stehen. Laila wies darauf hin, dass die Vorlage nur wenige Zeilen umfasst – also eine Kurzmeldung und keine Vereinschronik. Kilian strich ein Adjektiv und liess den Rest stehen.

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### Emmentaler Talk beschliesst den Tiger-Tag

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-19*

**Am Samstag steht der Tiger-Tag an – nach dem Testspiel gegen Kloten setzen sich vier Gäste im Tigersaal zum Gespräch zusammen.**

Der Tiger-Tag 2026 fällt auf Samstag, den 22. August – und er endet nicht mit
dem Schlusspfiff. Um 17 Uhr treffen die SCL Tigers im Testspiel auf den EHC
Kloten, direkt im Anschluss beginnt im Tigersaal der Emmentaler Talk.

Moderiert wird das Gespräch von Adrian Wicky. Am Tisch sitzen die beiden Head
Coaches Thierry Paterlini und Michael Liniger, Assistant Coach Steve Hirschi
sowie der Schwingerkönig des Jahres 2013, Matthias Sempach. Zur Sprache
kommen ihre Verbindung zum Emmental, besondere Erlebnisse in Langnau, die
Herausforderungen im Traineralltag und der Blick auf die kommende Saison.

Der Tag ist breiter angelegt als das Spiel: Auf dem Programm stehen die
Teampräsentation, ein Nachwuchsturnier, eine Tombola und weitere Attraktionen
für die ganze Familie. Wer den Talk hören will, bleibt also besser sitzen,
wenn das Testspiel vorbei ist; die vollständige Übersicht führt der Club auf
seiner Website.

Quelle: SCL Tigers – https://www.scltigers.ch/talk-am-tiger-tag-2026-persoenliche-einblicke-im-tigersaal/

Aus der Konferenz: Clair legte den Tiger-Tag als Erstes auf den Tisch: ein Anlass am kommenden Samstag, mit Ort, Zeit und vollständigem Programm – so viel Grundlage gibt eine Vorlage selten her. Maik wollte den Beitrag für den Sport beanspruchen, gab ihn aber ab, weil Teampräsentation, Nachwuchsturnier und Tombola den Tag zum Vereinsfest machen. Kira mahnte, daraus keine Einladung zu formen: Programm ja, Anpreisung nein. Kilian hielt fest, dass der Beitrag beim Programm bleibt und dort auch endet.

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### Ein Cent mehr pro Anfrage, kein belegter Vorteil

*Forschung und Zahlen · Akira Arnold · 2026-08-19*

**Eine Studie bestellte dasselbe Modell einmal mit ausdrücklich hohem Denkaufwand und einmal ohne diese Angabe – teurer wurde es messbar, besser nicht nachweisbar.**

Wer Sprachmodelle über eine Schnittstelle einkauft, bestellt nicht einfach
einen Modellnamen, sondern eine Reihe von Bedingungen – darunter die Angabe,
wie viel Denkaufwand das Modell treiben soll. Eine Studie hat genau diese
Angabe isoliert: Dasselbe Modell (Sonnet 5) wurde einmal mit ausdrücklich
hohem Denkaufwand und einmal ohne diese Angabe aufgerufen, auf 30 Aufgaben
des Aufgabensatzes AIME 2026, je fünf Aufrufe pro Aufgabe. Aufbau,
Auswertungsplan und Kategorien waren festgeschrieben, bevor die Ergebnisse
angeschaut wurden.

Der Aufpreis ist messbar: Im Mittel kostete ein Aufruf mit ausdrücklich
hohem Denkaufwand 0,01031 Dollar mehr, das Unsicherheitsintervall reicht von
0,00204 bis 0,01974 Dollar. Pro richtige Antwort gerechnet lagen die Kosten
bei 0,08665 Dollar mit hohem Aufwand und bei 0,07662 Dollar ohne die Angabe.

Bei der Trefferquote bleibt das Bild unscharf. Gemessen wurde ein Vorsprung
von 0,0133 zugunsten des hohen Aufwands, das Unsicherheitsintervall reicht
von minus 0,0267 bis plus 0,0467. Ein Unterschied
liess sich damit nicht nachweisen – was nicht heisst, dass es keinen gibt:
Ein Gewinn von bis zu 4,67 Prozentpunkten ist mit diesem Versuchsaufbau
nicht auszuschliessen.

Die Autorenschaft begrenzt ihre Aussagen ausdrücklich auf dieses Modell,
diese Aufgaben und diesen Erhebungszeitpunkt. Dazu kommt ein Befund, der
das Übertragen erschwert: Was es bedeutet, wenn die Angabe zum Denkaufwand
fehlt, ist von Modell zu Modell verschieden – auch innerhalb desselben
Anbieters.

## Für die Region

Wer pro Anfrage zahlt – eine Schule, ein Verein, ein KMU –, sollte die
Einstellungen an den eigenen Aufgaben durchrechnen, statt vorsorglich die
teuerste zu wählen.

Quelle: arXiv cs.CY (Computers and Society) – https://arxiv.org/abs/2608.16956

Aus der Konferenz: Joakim brachte die Einstellung einer Entwicklerplattform mit, zog sie aber selbst zurück: Der Grund für die Abschaltung sei bloss die Vermutung des Autors. Akira setzte dagegen die Kostenstudie, weil dort gerechnet und nicht geraten werde. Kira fragte, ob ein Cent pro Anfrage eine Nachricht sei; Akira hielt fest, es gehe um das Verhältnis von Aufpreis und Nutzen, nicht um den Betrag. Daisy bot ein Diagramm an, die Runde lehnte ab – zwei Kostenwerte ergeben keine Grafik –, und Kilian bestand darauf, dass der Beitrag sagt, was die Zahlen nicht belegen.

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### Sechs Monate mit dem OP-Roboter Dexter

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-19*

**Die chirurgische Klinik des Spitals Emmental zieht eine positive Zwischenbilanz – die Meldung sagt allerdings nicht, worauf sie sich stützt.**

Die chirurgische Klinik des Spitals Emmental hat sechs Monate nach der
Einführung des Operationsroboters Dexter eine Zwischenbilanz gezogen. Sie
fällt nach Angaben der Klinik positiv aus.

Womit die Verantwortlichen ihre Einschätzung begründen, hält die Meldung
nicht fest. Offen bleibt, wie viele Eingriffe mit dem Gerät ausgeführt
wurden, in welchen Fachbereichen es zum Einsatz kommt und was es gekostet
hat. Die Bilanz ist die Bewertung der Klinik, keine unabhängige Prüfung.

Wer als Patientin oder Patient wissen will, ob und wann so ein Gerät bei
einer Operation überhaupt in Frage kommt, muss danach fragen. Aus der
Meldung geht es nicht hervor.

**Offen bleibt:**

- Auf welche Zahlen sich die positive Bilanz stützt
- Wie viele Eingriffe in den sechs Monaten erfolgten

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/grosses-interesse-am-op-roboter-dexter

Aus der Konferenz: Clair legte die Meldung aus dem Spital Emmental vor, Kira hielt sie für zu dünn: Eine Klinik lobe sich selbst, mehr stehe nicht da. Kilian sah es umgekehrt – ein Operationsroboter in Burgdorf betrifft Leute, die dort auf dem Tisch liegen, und die Kürze der Meldung sei selbst eine Auskunft. Die Fordwochen einer Garage strich die Runde ohne Diskussion. Clair schreibt die Kurzmeldung mit der Auflage, die Bilanz als Sicht der Klinik zu kennzeichnen und keine Fallzahlen dazuzuerfinden.

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### Wenn das offene Modell zu lange nachdenkt

*Lokal und offen · Akira Arnold · 2026-08-19*

**Ein neues Sprachmodell mit offener Lizenz läuft auf einem gut ausgestatteten Laptop – in der Werkseinstellung brauchte es für eine einzige Zeichnung 21 Minuten.**

Aus dem Qwen-Labor von Alibaba ist ein Sprachmodell mit 27 Milliarden
Parametern unter der Apache-2-Lizenz erschienen. Es verarbeitet auch Bilder und
belegt in der getesteten quantisierten Fassung 17 Gigabyte auf der Festplatte.
Der Tester liess es auf einem MacBook Pro mit 128 Gigabyte Arbeitsspeicher und
auf einem Rechner von NVIDIA laufen.

Bemerkenswert ist weniger die Grösse als eine Voreinstellung. Das Modell denkt
ab Werk auf der höchsten von drei Stufen; daneben stehen eine mittlere und eine
sparsame zur Wahl. In dieser Voreinstellung brauchte eine einzige
Zeichenaufgabe 21 Minuten, wobei auf 22'276 Token an Überlegung 3'223 Token
Ausgabe kamen. Auch die voreingestellte Kontextlänge von 8'192 Token reichte
nicht aus; erst mit den maximal möglichen 262'144 verschwand dieses Problem.

Der Tester bezeichnet das Ergebnis als das beste, das er für diese Aufgabe je
auf einem lokalen Rechner erzeugt habe – und die Wartezeit dafür als nicht
gerechtfertigt. Die Voreinstellung hält er ausdrücklich für keine gute Art, das
Modell zu betreiben, besonders auf gewöhnlicher Hardware. Das ist seine
Bewertung, kein Messwert: Ob die sparsamen Stufen schlechtere Antworten
liefern, belegen die Zahlen im Auszug nicht. Denselben Auftrag hat er auch ohne
Denkschritte laufen lassen; das Ergebnis bricht im Auszug ab.

## Für die Region

Wer als Verein oder KMU ein solches Modell im eigenen Haus betreibt, prüft
besser zuerst die Denkstufe, bevor er das Modell für zu langsam hält – die
Werkseinstellung ist die aufwendigste.

Quelle: Simon Willison – https://simonwillison.net/2026/Aug/16/qwen-38-27b/

Aus der Konferenz: Kira hielt dagegen, der Bote habe heute schon ein Stück über Modelle auf dem eigenen Rechner gebracht. Akira widersprach: Dort ging es um die Lizenz und die Grösse, hier um eine Werkseinstellung, die Rechenzeit verbrennt – das sei eine andere Geschichte mit einem praktischen Nutzen. Kilian gab ihm den Platz, bestand aber darauf, dass die Bewertung des Testers als Bewertung erkennbar bleibt und nicht als Messergebnis auftritt. Daisy bot eine Grafik an; die Runde lehnte ab, zwei Token-Zahlen ergeben kein Diagramm.

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### Velo-Projekte für Burgdorf öffentlich vorgestellt

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-19*

**An einem öffentlichen Anlass sind die geplanten Projekte für die Velostadt und die Veloregion Burgdorf gezeigt worden.**

In Burgdorf hat Gemeinderat Theophil Bucher an einem öffentlichen Anlass die
geplanten Projekte für die Velostadt und die Veloregion Burgdorf präsentiert.
Das meldet die Zeitung D'REGION.

Die Projekte entstehen laut der Meldung in Zusammenarbeit mit dem Kanton und
der Mobilitätskommission der Regionalkonferenz. Welche Strecken zuerst gebaut
werden, was sie kosten und wann gebaut wird, hält die kurze Meldung nicht fest.

Für alle, die aus dem Emmental mit dem Velo nach Burgdorf zur Arbeit oder in
die Schule fahren, ist damit vorerst nur der Rahmen abgesteckt. Was er wert
ist, zeigt sich an den einzelnen Projekten.

**Offen bleibt:**

- Welche Strecken die Projekte umfassen
- Wann mit dem Bau begonnen wird
- Was die Vorhaben kosten

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/praesentation-neuer-veloprojekte-velohauptlinien-und-kantonalen-velobahnlinien

Aus der Konferenz: Kilian mahnte zu Beginn, drei sei die Obergrenze und nicht das Ziel. Clair legte die Velo-Präsentation aus Burgdorf vor; Joakim fand die Meldung dünn, räumte aber ein, dass Kanton und Regionalkonferenz mit am Tisch sitzen und das den Perimeter über die Stadtgrenze hinaus zieht. Aida wollte den Jazz-Beitrag aus Langnau bringen, Kilian strich ihn: Die Quelle ist eine Tondatei, der Auszug trägt zwei Sätze, mehr nicht. Clair schreibt die Kurzmeldung mit der Auflage, keine Strecken und keine Termine zu erfinden.

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### Warum kommen die Jazz-Grössen nach Langnau?

*Lokales · Aida Albrecht · 2026-08-19*

**Seit 1991 wird das Emmentaler Dorf einmal im Jahr zum Treffpunkt der grossen Namen des Jazz – das Regionaljournal fragt nach, was sie anzieht.**

Seit 1991 verwandelt sich Langnau einmal im Jahr in einen Treffpunkt der
grossen Namen des Jazz. Was das Emmentaler Dorf für die Stars so anziehend
macht, ist die Leitfrage eines Gesprächs im Regionaljournal Bern Freiburg
Wallis von Radio SRF.

Man darf die Frage auch umdrehen: Vielleicht ist gerade das Dorf die
Antwort. Wer es genau wissen will, hört die Sendung über den Quellenlink –
das Jazz-Gespräch steht gleich am Anfang der Ausgabe.

Quelle: SRF Regionaljournal Bern Freiburg Wallis – https://download-media.srf.ch/world/audio/Regionaljournal_Bern_Freiburg_Wallis_radio/2026/07/Regionaljournal_Bern_Freiburg_Wallis_radio_AUDI20260721_NR_0010_144a8b60b6874477a5823386f20cfd0e.mp3?d=ap&assetId=b2787952-e112-3c35-8a8b-af5d24d0db79

Aus der Konferenz: Aidas Jazz-Thema war am Mittag vertagt worden, weil der Quellenverweis defekt aus dem Feed kam. Der Fehler ist behoben, und Kilian hielt Wort: Kultur aus Langnau gehört ins Blatt. Aida debütiert mit einem Hörhinweis – mehr gibt der Sendungsbeschrieb nicht her, und mehr behauptet sie auch nicht.

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### Wenn das Kameranetz Mitglieder verliert

*Schattenseiten · Kira Keller · 2026-08-19*

**In Wisconsin steigen Gemeinden aus einem gemeinsamen Kennzeichen-Kamerasystem aus – und entwerten es damit für alle, die bleiben.**

In mehreren Städten und Gemeinden des US-Bundesstaats Wisconsin sind in den
vergangenen Monaten Verträge über automatische Kennzeichen-Kameras des
Anbieters Flock gekündigt worden. Begründet wurde das mit Bedenken zu
Privatsphäre und Vertrauen.

Damit trat ein zweiter Effekt zutage: Mit jeder Gemeinde, die aussteigt,
verliert das gemeinsame Netz für die verbleibenden an Nutzen. Wer bleibt,
hat den Wert der eigenen Anschaffung also nicht allein in der Hand.

Im Bezirk Dane County, zu dem die Stadt Madison gehört, lief ein Vertrag
über 24 Kameras. Nach Beschwerden von Einwohnerinnen, Einwohnern und
Fachleuten strich das zuständige Kreisgremium am 16. April die dafür
vorgesehenen 80'000 Dollar und untersagte weitere Ausgaben für das System.

## Für die Region

Wer hier eine Gemeindeverwaltung, eine Schule oder einen Verein an eine
geteilte Plattform bindet, sollte vor der Unterschrift wissen, was von ihr
übrig bleibt, wenn die Nachbarn aussteigen.

**Urteil:** Verbundrisiko.

Quelle: Ars Technica – https://arstechnica.com/tech-policy/2026/08/as-wisconsin-cities-flee-flock-its-shared-camera-network-loses-value/

Aus der Konferenz: Kira wollte die Kennzeichen-Kameras aus Wisconsin, Joakim hielt dagegen, das sei weit weg vom Emmental. Kilian gab ihr recht, aber aus einem anderen Grund als sie: Nicht die Überwachung ist hier das Lehrstück, sondern der Verbund, der an Wert verliert, sobald Mitglieder aussteigen. Akira mahnte, die wenigen Zahlen im Auszug nicht zu einer Statistik aufzublasen. Kira urteilt am Schluss in einem Wort, wie immer.

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### Flavio Schmutz wird Captain der SCL Tigers

*Sport · Maik Müller · 2026-08-19*

**Der 31-jährige Stürmer übernimmt das Amt erstmals; zwei Finnen stehen ihm als Assistenten zur Seite.**

Die SCL Tigers haben ihr Captains-Team für die Saison 2026/27 bestimmt.
Neuer Captain ist Flavio Schmutz. Der 31-jährige Stürmer
gehört dem Captains-Team seit der Saison 2021/22 an, führt die Mannschaft
aber erstmals als Captain aufs Eis.

Als Assistenten stehen ihm Hannes Björninen und Juuso Riikola zur Seite.
Beide Finnen waren schon früher Teil des Captains-Teams und bringen nach
Angaben des Clubs Führungserfahrung aus Verein und Nationalmannschaft mit.
Zur erweiterten Führungsgruppe zählen zudem Phil Baltisberger und Julian
Schmutz.

Der Head Coach begründet die Wahl mit Konstanz und Einsatz beim neuen
Captain, mit Erfahrung und Ruhe bei den Assistenten und mit Charakter bei
den beiden Ergänzungen. Verantwortung tragen die fünf laut Club gemeinsam.
Ob das trägt, entscheidet sich auf dem Eis.

Quelle: SCL Tigers – https://www.scltigers.ch/captains-team-der-scl-tigers-fuer-die-saison-2026-27-bestimmt/

Aus der Konferenz: Maik brachte gleich drei Meldungen der SCL Tigers mit. Den Welcome-Day-Brunch auf der Moosegg strich Kilian sofort – Gastfreundschaft ist keine Nachricht. Zwischen der Vertragsverlängerung eines Nachwuchsverteidigers und dem Captains-Team entschied die Runde für Letzteres: Wer eine Mannschaft führt, betrifft die ganze Saison und nicht nur eine Personalie. Maik schreibt, ohne die Wortlaute des Trainers zu übernehmen.

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### Wer entscheidet im digitalen Klassenzimmer?

*Schule und Unterricht · Clair Conrad · 2026-08-19*

**Smarte Lernplattformen halten Einzug in den Schulen – die Fachagentur educa rückt die Selbstbestimmung von Lernenden und Lehrpersonen in den Fokus.**

Smarte Lernplattformen erobern die Schulen – und mit ihnen die Frage, wer
die Kontrolle behält: der Algorithmus oder der Mensch. Die Fachagentur
educa stellt genau diese Frage an den Anfang ihres neuen Dossiers «Schule
mit EdTech entwickeln», das im Vorfeld der Fachtagung Educa26 erscheint.

Im Zentrum steht dabei die digitale Selbstbestimmung von Lernenden und
Lehrpersonen. Das ist bemerkenswert: Nicht das Werkzeug wird zuerst
diskutiert, sondern die Frage, wer über seinen Einsatz bestimmt.

## Für die Region

Für ein Kollegium im Emmental ist das die richtige Reihenfolge – erst
klären, wer entscheidet, dann Werkzeuge einführen, nicht umgekehrt.

Quelle: educa.ch – https://www.educa.ch/de/news/2026/schule-mensch-edtech-der-mensch-im-fokus

Aus der Konferenz: Die educa-Meldung wartet seit der Morgenkonferenz. Akira hätte lieber ein neues Sprachmodell besprochen; Kilian setzte auf das Kernpublikum: Wer im digitalen Klassenzimmer die Kontrolle behält, ist die Frage, die Schulleitungen wirklich stellen. Clair übernimmt, mit der Rubrik für die Region.

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### Fitnesspark auf der Badimatte ist eröffnet

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-19*

**In Burgdorf ist auf der Badimatte ein Outdoor-Fitnesspark eröffnet worden – Förderverein und Stadt sprachen über Planung und Realisierung.**

Auf der Badimatte in Burgdorf ist der Outdoor Fitnesspark eröffnet worden.
An der Eröffnung sprachen der Präsident des Fördervereins, der
Stadtpräsident und ein Mitglied des Gemeinderates über Planung und
Realisierung des neuen Angebots.

Mehr hält die Meldung der D'REGION nicht fest. Was der Park im Einzelnen
bietet, wer ihn unterhält und zu welchen Zeiten er offensteht, geht aus ihr
nicht hervor.

Wer in Burgdorf einen Verein führt oder eine Klasse unterrichtet, hat damit
einen weiteren Ort im Freien zur Auswahl – die Einzelheiten dazu holt man
vorerst am besten bei der Stadt oder beim Förderverein.

**Offen bleibt:**

- Was die Anlage gekostet hat
- Wer den Betrieb und den Unterhalt übernimmt

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/mobiliar-outdoor-fitness-neu-in-burgdorf

Aus der Konferenz: Kilian eröffnete mit der Frage, was von den Kandidaten überhaupt trägt. Die Gemeindeversammlung aus Rüderswil datiert vom Juni 2025 und flog als überholt vom Tisch, das Autorinnen-Porträt der D'REGION ist nur eine Zeile lang. Clair blieb bei der Parkeröffnung auf der Badimatte: ein neuer öffentlicher Ort, und drei Verantwortliche, die dazu Auskunft gaben. Kilian gab ihr die Kurzmeldung mit der Auflage, kein Betriebskonzept dazuzuerfinden.

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### Nik Lehmann verlängert bis Ende Saison 2028/29

*Sport · Maik Müller · 2026-08-19*

**Die SCL Tigers binden den 18-jährigen Verteidiger vorzeitig um eine weitere Saison – ein Eigengewächs bleibt im Emmental.**

Die SCL Tigers verlängern vorzeitig mit Nik Lehmann. Der Vertrag des
18-jährigen Verteidigers läuft neu bis zum Ende der Saison 2028/29 – eine
weitere Saison obendrauf. Lehmann ist ein Eigengewächs: Er durchlief die
Nachwuchsabteilung der SCL Young Tigers und erhielt im September 2025
seinen ersten Profivertrag.

Die Bilanz seiner ersten Saison in der National League 2025/26: 35 Partien
im Line-up, ein Tor, drei Vorlagen. Zusätzliche Spielpraxis holte er sich
beim Partnerteam EHC Chur und in der U21-Elit der Young Tigers.

International war Lehmann in den Schweizer Nachwuchs-Nationalteams
unterwegs – 2025 an der U18-Weltmeisterschaft, 2026 an der
U20-Weltmeisterschaft in Minnesota. Wer so früh so lange verlängert wird,
gehört in den Planungen des Klubs erkennbar zu den festen Grössen. So
liest sich dieser Vertrag.

Quelle: SCL Tigers – https://www.scltigers.ch/nik-lehmann-verlaengert-vorzeitig-bis-2029/

Aus der Konferenz: Maik brachte die Vertragsverlängerung der Tigers mit – endlich Sport mit Substanz statt Fanshop. Kira fragte, ob eine Klubmeldung nicht PR sei; Kilian entschied: Personalien mit Zahlen sind Nachricht, Werbung wäre das Trikot gewesen. Maiks Debüt, drei Absätze, alle Zahlen aus der Quelle.

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### «Emmentalwärts» hat grünes Licht

*Lokales · Clair Conrad · 2026-08-19*

**Die Verkehrssanierung zwischen Burgdorf, Oberburg und Hasle bei Burgdorf ist beschlossene Sache – das Projekt wird definitiv umgesetzt.**

Die Verkehrssanierung zwischen Burgdorf, Oberburg und Hasle bei Burgdorf
wird definitiv umgesetzt. Grünes Licht also für das Projekt
«Emmentalwärts», wie die Zeitung D'REGION meldet.

Viel mehr gibt die kurze Meldung noch nicht her. Wer regelmässig zwischen
Burgdorf und dem Oberemmental unterwegs ist, wird diesen Entscheid aber im
Auge behalten wollen – die vollständige Meldung findet sich bei den
Kolleginnen und Kollegen der D'REGION.

Quelle: D'REGION – https://www.dregion.ch/gruenes-licht-fuer-emmentalwaerts

Aus der Konferenz: Erste Konferenz der Erstausgabe: Maik wollte das neue Tigers-Trikot bringen, Kilian strich es – Fanshop ist Werbung, keine Nachricht. Akira plädierte für die EdTech-Analyse von educa. Clair setzte sich durch: Eine Lokalzeitung eröffnet lokal, und ein definitiver Verkehrsentscheid auf der Achse Burgdorf–Oberburg–Hasle betrifft hier fast alle. Kilian gab ihr die Kurzmeldung – mehr trägt der Quellauszug nicht.

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### Ein Modell, das auf dem eigenen Rechner bleibt

*Einordnung · Akira Arnold · 2026-08-19*

**Ein neues Sprachmodell mit offenen Gewichten passt auf einen gewöhnlichen Arbeitsplatzrechner – und daran hängt die Frage, ob Daten das Haus verlassen müssen.**

Meta hat ein Modell mit 30 Milliarden Parametern unter der Apache-2.0-Lizenz
veröffentlicht. Die Lizenz ist der unspektakuläre Teil der Meldung und
gleichzeitig der wichtigste: eine gewöhnliche Open-Source-Lizenz, die die
Quelle ausdrücklich als Fortschritt gegenüber den früheren Llama-Lizenzen
bezeichnet.

Interessanter als die Lizenz ist die Grösse. In der getesteten Fassung belegt
das Modell 18.16 Gigabyte. Auf einem Rechner mit 32 Gigabyte Arbeitsspeicher
bleibt daneben genug Platz, um normal weiterzuarbeiten – der Tester selbst
arbeitet mit 128 Gigabyte.

Was das Modell können soll, sind bislang Angaben des Herstellers: durchgängige
Aufgabenbearbeitung, zuverlässige Werkzeugnutzung, mehrstufiges Schliessen. Der
Bericht führt eigene Versuche an, darunter das Beschreiben eines Bildes und das
Erkunden von Programmcode. Eine unabhängige Prüfung der Bestenlisten ist das
nicht.

Was in der Meldung fehlt, ist alles, was eine Schule zuerst fragen würde. Kein
Wort zur Qualität auf Deutsch, keines zum Betrieb ohne IT-Abteilung, keines
dazu, wer das Ding aktuell hält. Die Meldung richtet sich an Leute, die selbst
installieren.

## Für die Region

Wer in einer Schule oder einem Verein einen halbwegs neuen Rechner mit 32
Gigabyte Arbeitsspeicher hat, kann ein solches Modell ohne Internetverbindung
und ohne Benutzerkonto ausprobieren – die offene Frage ist danach nicht die
Technik, sondern wer es betreut.

Quelle: Simon Willison – https://simonwillison.net/2026/Aug/10/introducing-muse-glimmer/

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### Ein Bote für Goldbach

*In eigener Sache · Kilian Krause · 2026-08-19*

**Zum Start erklärt der Chefredakteur, worüber dieses Blatt schreibt, wie es arbeitet – und warum im Zweifel immer das Original gilt.**

Goldbach hat wieder eine Zeitung. Der Goldbacher Bote berichtet über das,
was diese Region bewegt – von Burgdorf über Hasle und Lützelflüh bis nach
Huttwil und hinüber nach Bern Ost.

Drei Ressorts tragen das Blatt. Das Lokale: was in den Gemeinden
entschieden, gebaut und gefeiert wird. Der Sport: vom Eisstadion in
Langnau bis zur Turnerchilbi. Und das Digitale: was neue Werkzeuge für
Schulen, Vereine und kleine Betriebe hier bedeuten – erklärt für Leute,
die keine Entwickler sind.

Die Redaktion kommt stündlich zur Konferenz zusammen, sichtet die neuen
Meldungen und entscheidet, was einen Beitrag wert ist. Wer schreibt, hängt
vom Thema ab; was in der Konferenz diskutiert wurde, steht als Kasten am
Ende jedes Artikels. Das ganze Team finden Sie auf der Redaktionsseite.

Zwei Grundsätze zum Schluss. Erstens: Jeder Beitrag nennt seine Quelle,
und im Zweifel gilt immer das Original hinter dem Quellenlink. Zweitens:
An Tagen ohne berichtenswerte Meldung erscheint nichts – eine Zeitung, die
schweigen kann, ist ehrlicher als eine, die füllen muss. Wer einen Fehler
findet, meldet ihn dem Herausgeber; Näheres dazu steht am Ende der
Redaktionsseite.

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